• 17-OCT-2018

Umweltfreundlich auf der letzten Meile

Viele Städte sind mit zunehmenden Verkehrsproblemen konfrontiert: Überfüllte Straßen, Lärm und Luftschadstoffe beeinträchtigen die Lebensqualität. Für Logistiker wird die notwendige Versorgung von Unternehmen und Privathaushalten besonders in Innenstädten immer schwieriger.
 
Der Anteil der KEP-Transporte am Straßengüterverkehr liegt aktuellen Studien zufolge bei etwa sechs Prozent. GLS nimmt ihre unternehmerische Verantwortung für die Umwelt dennoch sehr ernst und entwickelt Konzepte für eine umweltfreundliche Zustellung speziell in stark belasteten Innenstädten.
 
Tatsächlich haben Paketdienstleister in Bezug auf nachhaltige City-Logistik eine Vorreiterrolle eingenommen – auch weil sie von den Verkehrsproblemen besonders betroffen sind. Konventionelle Zustellfahrzeuge stehen häufig im Stau und Zustellfahrer müssen viel Zeit in die Suche nach Park- und Haltemöglichkeiten investieren. Auch werden sie von Zufahrtsbeschränkungen wie Fußgänger- und Umweltschutzzonen beeinträchtigt.
 
Nachhaltige Fahrzeugflotte
 
Im Sommer 2016 stellte GLS Germany in Konstanz erstmals mit einem eBike zu. Seitdem kommen laufend weitere Städte und Fahrzeugtypen hinzu, zum Beispiel eVans und eScooter. Derzeit laufen deutschlandweit über 20 Projekte mit mehr als 60 eFahrzeugen, weitere finden sich im firmeneigenen Fuhrpark.
 
Mit der elektrischen Fahrzeugflotte und neuen Gas-Fahrzeug-Projekten reduziert GLS die Emissionen auf der letzten Meile. Für Anwohner besonders erfreulich: Die von GLS eingesetzten Fahrzeuge sind nahezu geräuschlos. Mit den kompakten eBikes und eScootern sind die Zustellfahrer zudem flexibel im Innenstadtverkehr und haben meist ganztägigen Zugang zu Fußgängerzonen.
 
Je nach Zustellgebiet setzt GLS auf unterschiedliche Fahrzeuge. So beliefert GLS mit eVans eher äußere Stadtteile. Mit den wendigen eBikes und eScootern hingegen erreichen die Zustellfahrer Empfänger im Stadtzentrum – trotz enger Straßen und hohem Verkehrsaufkommen.
 
City-Logistik nach Maß
 
Der Anteil der Fahrzeuge mit Elektronantrieb in der Paketzustellung steigt stetig und die Auswahl an Modellen nimmt zu. Sie erfüllen die Anforderungen der Branche bisher jedoch nur bedingt, denn geringe Reichweiten und meist geringere Ladekapazitäten beschränken die Einsatzmöglichkeiten.
 
Um diese auszugleichen, setzt GLS Germany auf die Kombination der eFahrzeuge mit City- und Micro-Depots. Das können PaketShops oder Wechselbrücken im Einsatzgebiet sein oder auch kleine Immobilien mit passender Infrastruktur. Hier lassen sich die Fahrzeuge während der Zustelltour mit neuen Paketen beladen.
 
Die Versorgungskonzepte sind abhängig von den Begebenheiten vor Ort und werden deswegen individuell den Anforderungen angepasst. In Dortmund ist das Depot beispielsweise so zentral gelegen, dass die Touren direkt dort starten können. In Leipzig hingegen nimmt der Zustellfahrer zusätzliche Pakete in PaketShops entlang der Route auf. Die Pakete werden morgens per Van dort abgegeben – das ermöglicht eine effektive Auslastung des eBikes. Das Mikro-Depot-Konzept in Nürnberg erhielt vom Verkehrsclub Österreich (VCÖ) den Mobilitätspreis in der Kategorie „Internationale Vorbildprojekte“. Weitere wissenschaftliche Forschungsprojekte sind geplant.
 
In geeigneten Zustellgebieten wird GLS den Einsatz von eFahrzeugen Schritt für Schritt vorantreiben. Generell testet GLS europaweit verschiedene nachhaltige Zustellkonzepte – von eBikes und Inlineskates über eVans bis hin zu Motorrollern. Ziel ist es, für jede einzelne Tour die effizienteste und nachhaltigste Lösung zu finden.

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