GLS Austria setzt auf Elektrofahrzeuge

  • 10-NOV-2020

GLS Austria setzt auf Elektrofahrzeuge (1) GLS Austria setzt auf Elektrofahrzeuge (1) GLS Austria setzt auf Elektrofahrzeuge (1)
GLS Austria setzt auf Elektrofahrzeuge (1)
  • Regelmäßiger eScooter-Einsatz in Graz und Innsbruck
  • Erfolgreicher Mercedes-Benz eVito-Test in St. Pölten
  • eVito-Nutzung in Wien geplant

Ansfelden, 10.11.2020. GLS Austria setzt den Weg in Richtung eines CO2-neutralen Paketversands fort. Im Rahmen der Umweltinitiative ThinkGreen stellen eScooter nun regelmäßig Pakete in den Innenstädten von Graz und Innsbruck zu. In Wien wird der eVito von Mercedes-Benz für den Paketdienst unterwegs sein.

Leise, wendig und emissionsfrei beliefert das elektrisch betriebene blaue Dreirad in der steirischen Landeshauptstadt täglich Geschäfte und Privatempfänger rund um die Herrengasse, den Hauptplatz und die Sporgasse – und holt dabei auch Pakete ab.

Mit einer Reichweite von bis zu 100 Kilometern hat das eScooter-Modell Tripl des dänischen Herstellers EWII genug Strom für einen ganzen Tag in der Grazer City. Über Nacht wird der Akku in einem PaketShop in der Grießstraße aufgeladen. Von hier aus startet das kompakte Fahrzeug auch seine Zustelltour. Die Pakete dafür liefert ein Zustellwagen aus dem neuen, nachhaltigen Depot in Kalsdorf. Solange es der Grazer Winterdienst möglich macht, soll der eScooter auch in der kalten Jahreszeit fahren.

Smarte Mobilität auf der „Letzten Meile“

GLS setzt schon lange auf den zielgerichteten Einsatz ressourcenschonender Zustell-Fahrzeuge. „2018 haben wir als erster Paketdienstleister in Österreich begonnen, Pakete per eScooter zuzustellen“, sagt Klaus Schädle, Group Area Managing Director der GLS. Schnell stand fest: Nachhaltigkeit und Effizienz schließen sich in der City-Logistik nicht aus, sie bedingen sich sogar teilweise. „Der eScooter darf in vielen Städten jederzeit in die Fußgängerzone einfahren und findet auch in der engsten Gasse immer einen Platz zum Halten, ohne den sonstigen Verkehr zu stören“, so Schädle. Obendrein ist das ungewöhnliche Gefährt ein echter Hingucker und Sympathieträger.

Ein weiterer eScooter hat gerade die Testphase in der Innenstadt von Innsbruck bestanden und ist jetzt ebenfalls regelmäßig unterwegs. Auch hier sind die bisherigen Erfahrungen durchweg positiv: Der eScooter läuft sehr stabil und wird von den Zustellfahrern besonders in der Fußgängerzone als große Erleichterung wahrgenommen – auch wenn hier derzeit noch nicht außerhalb der Lieferzeiten gefahren werden darf. Weiters ist der blaue Flitzer bereits für andere Innenstädte im Gespräch.

Mercedes-Benz eVito wird in Wien eingesetzt

In St. Pölten hat GLS Austria im Spätsommer – gemeinsam mit dem Hersteller Mercedes-Benz und dem Händler Pappas – einen eVito mit rund sieben Kubikmetern Ladevolumen in der Zustellpraxis getestet. Das Fazit von Klaus Schädle: „Für die Lieferung kleinerer Pakete an Privatempfänger und Geschäfte ist der elektrisch betriebene ‚kleine Bruder‘ des Sprinters hervorragend geeignet. Das gilt besonders in der Innenstadt mit ihren engen Gassen und Fußgängerzonen.“

Nach etwas Training für die Fahrer bewältigte der eVito zusätzlich zur Liefertour täglich eine Paket-Nachladefahrt ins rund 30 Kilometer entfernte Depot in Traismaur, ohne Strom nachtanken zu müssen. Aufgrund des erfolgreichen Tests in St. Pölten soll schnellstmöglich ein eVito den Regelbetrieb im 21. und 22. Wiener Bezirk aufnehmen. Auch für die niederösterreichische Landeshauptstadt werden Möglichkeiten für einen dauerhaften Einsatz geprüft.

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