• 07-OCT-2015

GLS unterstützt „Aktion Spenderherz“

Neuenstein, 07. Oktober 2015. Laufen und Gutes tun: 50 Starter des Köln-Marathons am vergangenen Sonntag haben mit ihrem Startgeld eine Familie in Not unterstützt. Paketdienstleister GLS machte die Aktion mit einer Spende möglich. Ende Oktober gibt es in Frankfurt eine zweite Runde – der Vorverkauf läuft.
 
Um zwei schwerkranken Kindern zu helfen, hat die Sportler-Community laufen.de für den Köln-Marathon vergangenes Wochenende sowie für den noch bevorstehenden Frankfurt-Marathon am 25. Oktober jeweils 50 Startplätze zu besonders günstigen Konditionen vom Veranstalter eingekauft – finanziert vom Paketdienstleister GLS. Diese Plätze konnten und können engagierte Teilnehmer über die Plattform www.finisher.club erwerben.
 
Mit Laufen helfen
 
Der Erlös geht zu 100 Prozent an die Familie von David und Zoë. Die Geschwister liegen in einem Gießener Krankenhaus, beide sind lebensbedrohlich erkrankt. Bei der neunjährigen Zoë stellten die Ärzte Leukämie fest. Ihr siebenjähriger Bruder wartet auf ein Spenderherz, er leidet an schweren Herzrhythmusstörungen.
 
Ihre Eltern belastet die Situation extrem – nicht nur emotional, sondern ebenso finanziell. Sie müssen ihre Reisekosten und die Kosten für eine kleine Wohnung in der Nähe des Krankenhauses selbst tragen. Die Mutter kann momentan keiner Arbeit nachgehen, um ihren Kindern im Krankenhaus zur Seite zu stehen. Zusatzkosten, die durch die Krankenkasse nicht gedeckt werden. Sie haben sich an den Marathonläufer Elmar Sprink gewandt.
 
Der 43-Jährige hatte vor drei Jahren eine Herztransplantation – und absolvierte in vergangenen Herbst den legendären Ironman-Triathlon. Damit ist er Davids großes Vorbild, den er gern einmal treffen wollte. Sprink, der sich für das Thema Organspende engagiert, erfüllte nicht nur den Wunsch des Jungen, sondern rief gemeinsam mit laufen.de die „Aktion Spenderherz“ ins Leben.
 
„Wir wollten die Hilfe für die Familie mit der Leidenschaft vieler Menschen für den Sport verbinden und mit den besonderen Startplätzen einen besonderen Anreiz bieten“, sagt Elmar Sprink, der in Frankfurt selbst an den Start geht. „Natürlich ist jeder Teilnehmer, Zuschauer oder Leser dieser Zeilen genauso herzlich eingeladen, direkt an die Familie zu spenden.“
 
GLS hat keine Sekunde gezögert, als die Organisatoren an das Unternehmen herantraten. „Wir engagieren uns bereits im Sport und fördern zahlreiche soziale Projekte“, so Anne Putz, Head of Corporate Communication bei GLS. „Das Schicksal von David und Zoë berührt uns sehr, wir unterstützen diese Aktion daher sehr gern“, sagt Anne Putz.
 
Weitere Informationen gibt es auf https://www.laufen.de/marathon-laufen-und-schwerkranken-Geschwistern-helfen